Atemschutzleistungsbewerb 2018


Am 24.03.2018 hat unser Kommandant Felix Rödel zusammen mit den Kameraden Andreas Sprenger, Sullivan Jahn und Philipp Börner von der Freiwilligen Feuerwehr Schauenstein erfolgreich am Atemschutzleistungsbewerb 2018 in Vohenstrauß (Oberpfalz) teilgenommen und haben das Abzeichen in Silber abgelegt.

Bereits im Frühjahr 2016 legten diese das Leistungsabzeichen in Bronze in Neumarkt i.d.Opf. ab.

 

Die Abnahme setzte sich ausfolgenden Stationen zusammen:

 

1. Station: Ausrüsten

An der ersten Station ging es um das richtige Anlegen der Ausrüstung: vom Tragegestell samt Pressluftflasche, der Einsatzkurzprüfung durch den jeweiligen Atemschutzgeräteträger bis zum richtigen Anlegen der Atemmaske sowie der Flammschutzhaube, das Prüfen der Funkverbindung mit dem Digitalfunkgerät zur RZA (Registrierungs- und Zeiterfassungsstelle von Atemschutzgeräteträgern) sowie das Aufnehmen zusätzlicher Ausrüstung wie Leinenbeutel, Axt und Handscheinwerfer. Neben dem sicheren Ausrüsten stand auch die Geschwindigkeit im Vordergrund - max. 5 Minuten durften hier in Anspruch genommen werden.


2. Station: Personenrettung

Komplett ausgerüstet ging es weiter zur zweiten Station. Angenommen wurde hier eine Personensuche im ersten Obergeschoss, in dem Kohlendioxid ausgetreten war. Die bewusstlose Person musste schnellstmöglich mit dem mitgeführten Rettungstuch über das Treppenhaus gerettet und anschließend in die stabile Seitenlage gebracht werden. Zur eigenen Sicherung, wurde die Sicherungsleine ausgelegt, um den Rückzugsweg zu kennzeichnen.


3. Station: Brandbekämpfung

An der dritten Station wurde ein Brand im zweiten Obergeschoss eines mehrstöckigen Hauses simuliert. Der Atemschutztrupp musste seine Löschwasserleitung selbst verlegen und nach dem richtigen Öffnen mehrerer Türen ins zweite Obergeschoss vordringen, um den dortigen Brand fachgerecht zu löschen. Die Vorgehensweise musste während des Einsatzes, wie auch an Station 2, genaustens an die RZA übermittelt werden.


4. Station: Abrüsten/Gerätekunde

Nun konnten die schweren Gerätschaften abgelegt und diese mit Hilfe eines Flaschenwechsels sowie einer Kurzprüfung für den nächsten Einsatz wiederhergerichtet werden. Wichtige Teile des Atemschutzgerätes (bspw. Lungenautomat, Druckminderer oder Restluftwarneinrichtung) wurden vom Atemschutztrupp erklärt. Die Schiedsrichter stellen verschiedene Fragen zur Technik. Damit endete der praktische Teil des Atemschutzleistungsbewerbs.


5. Station: theoretische Prüfung

Der theoretische Teil umfasste einen Fragebogen, den beide Atemschutzgeräteträger selbstständig bearbeiten mussten.

 

Nach erfolgreich absolvierter Prüfung erhielten alle Feuerwehrmänner und -frauen eine Urkunde und das Atemschutzleistungsabzeichen.

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